Dienstag, 6. Oktober 2015

Das genetische Vitalstoffprofil

Wir erkennen in den Genen, wie bestimmte Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, oder auch sekundäre Pflanzenstoffe auf den Körper reagieren. Die Reaktion auf diese Stoffe ist bei jeden Menschen anders. Für die einen sind sie notwendig um gesund zu bleiben, bei anderen haben sie keine Wirkung. Für andere widerum kann es gefährlich sein und die Gesundheit gefährden.

Beispiel: Kardiologen empfehlen oft die Einnahme von Fischölkapseln. Den sogenannten Omega 3 Fettsäuren. Diese sollen:

Das Cholesterin senken
Einen Arterioskleroseschutz bieten
Präventiv gegen Herzkreislauferkrankungen wirken
Dies ist auch in vielen Fällen der richtig. Aber, wenn jemand z.B. die Genvariante APEG2G hat, führt es dazu, dass bei der Einnahme von Fischölkapseln das „gute“ HDL-Cholesterin – das hoch sein soll – gesenkt wird und damit wird ein echter Risikofaktor für Herzkreislauferkrankungen entstehen und somit genau das Gegenteil von der beabsichtigten Wirkung erreicht.

Fazit: Keine Vitamineinnahmen auf Verdacht, sondern nur zielgerichtet nach einem Gentest. Nur dann wiessen sie ob eine Einnahme sinnvoll und gefahrlos ist.