Mittwoch, 24. Februar 2016

Sport #2

Sport ist nicht per se für alle gleich gut. Die eigenen genetischen Anlagen entscheiden darüber welche Art von Bewegung, wie oft, wie lang und in welcher Intensität sie für mich einen Nutzen haben.

Ich hatte eine Kundin, die ein eher bevorzugtes Gesundheitsgenprofil hatte. Insgesamt gut geschützt gegen die meisten Krankheiten. Ihre einzige Schwachstelle war eine genetische Empfänglichkeit für Osteoporose. Und die hatte sie ausgelöst durch die falsche Sportart. Die Sportarten waren in diesem Fall Radfahren und Schwimmen. Sogenannte gesunde Sportarten, die viel von Kardiologen und Orthopäden empfohlen werden.

Für jemanden aber, der empfänglich ist für Osteoporose sind diese Sportarten sehr kontraproduktiv. Durch die fehlende Kontraktion bei diesen Sportarten, nimmt die Knochendichte rapide ab. Für jemanden aber, der seine Gelenke schonen soll, ist Schwimmen und Radfahren natürlich wieder gut.

Meiner Kundin empfahl ich Nordic Walking und Trampolinspringen. Zusammen mit ein bisschen Korallenkalzium hatte sich das Knochenproblem wieder gelöst.

Dienstag, 23. Februar 2016

Sport #1

Jeder Mensch hat auf bestimmten DNA-Abschnitten unterschiedliche Genvarianten, die darüber entscheiden welche Ernährung uns schlank hält, oder uns sogar krank macht. Sie entscheiden aber auch darüber, inwieweit Sport für uns gut ist.

Die eigenen genetischen Anlagen entscheiden darüber welche Art von Bewegung, wie oft und wie lang und in welcher Intensität sie für mich einen Nutzen haben. Zum Beispiel gibt es eine viel verbreitete Genvariante bei der insbesondere Frauen eine sehr geringe Wirkung von Ausdauersport zur Senkung des Körperfettes haben. Diese Frauen sollten ihr Augenmerk auf die Ernährung halten.

Ebenfalls eine verbreitete Genvariante entscheidet darüber, ob sich beim Ausdauersport schlechte Cholesterinwerte verbessern können. Im negativen Fall sollte eine Einnahme von hochdosierten Vitamin B3 helfen. Selbst Hochleistungssportler haben schon mal schlechte Fettstoffwechselwerte.

Die Gene entscheiden darüber welche Sportart für mich gut ist, oder im Gegenteil mich sogar krank machen kann, oder man sogar schneller altert.

Brokkoli

Indem wir genau wissen, wie unsere genetische Struktur ist, sollten wir auch unter anderem wissen, ob Brokkoli für uns etwas sehr gesundes ist, oder ob es einfach nur ein Gemüse für uns ist. Wenn man ein bestimmtes Gen hat, welches die Entgiftungsfunktion einschränkt – das hat etwas mit Enzymen zu tun – dann ist dieses fehlende Enzym meistens in Brokkoli enthalten. Das sogenannte Indole-3-Carbinol. Dies führt dazu, dass das fehlende Enzym durch die Ernährung in den Körper gelangt und die Entgiftungskapazität erhöht.

Desweiteren enthält Brokkoli das Enzym Silfurafan. Sulfurafan wirkt sehr antioxidativ, das heißt antientzündlich und vor allem gegen Krebs sehr stark wirkend. Auch sehr stark wirkend gegen Helikobakter pilori. Das ist ein Bakterium im Magen, das dazu führen kann, dass es zu Magenentzündungen und/oder Magenkrebs kommt.

Das bedeutet, wenn jemand so eine genetische Variante hat, dann sollte er wirklich sehr viel und sehr regelmäßig Brokkoli essen.

Sonntag, 21. Februar 2016

Lipo A

Zum Thema Herzinfarkt ist ein neues Gen entdeckt worden. Es ist das sogenannte:

LPA-Gen

Dieses Gen ist dafür zuständig, dass bei bestimmten Varianten dieses Gens, das Lipo-Protein A, stark erhöht ist, was wiederum eine der großen Faktoren ist für Herzinfarkt. Das bedeutet, wenn jemand so ein Gen hat, dann macht es sehr viel Sinn, das Lipo-Protein-A zu messen und dann ist es sinnvoll sich darüber Gedanken zu machen, welche Lebensstilmaßnahmen – vor allem in der Ernährung durchzuführen sind und welche Vitamine zugeführt werden sollten – um diesen Lipo-A-Spiegel wieder zu senken.

Es ist also gut zu wissen, ob man so ein Gen hat und wie hoch der Lipo-A-Spiegel ist um gegenzusteuern.

Freitag, 19. Februar 2016

Enzyme #2

Indem man seine Entgiftungskapazität erhöht – das geschieht durch bestimmte Enzyme, die die Giftstoffe umwandeln damit sie ausscheidungsfähig werden. Das ganze wird genetisch gesteuert, durch die sogenannten CYP-Varianten, die darüber entscheiden, ob ich zum Beispiel viele von diesen Enzymen produziere, oder eher weniger. Wenn ich einen Kunden habe, der zum Beispiel eine solche CYP-Variante hat, messen wir nach wieviel von diesen Enzym-Aktivitäten sind im Körper aktiv. Der Parameter heißt GST-Theta und er misst Phase I und Phase II der Entgiftung und wir sehen exakt, wie stark die Entgiftungskapazität ist. Ist die Entgiftungskapazität zu niedrig supplementieren wir Glucoseinulate (ist enthalten zum Beispiel in: Kohl, Broccoli, Meerrettich, Brunnenkresse), damit dieses Enzymen, das im Körper nicht, oder nicht ausreichend gebildet wird auf topp Niveau zur Verfügung steht. für einen bestmöglichen Krebsschutz.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Enzyme #1

Indem man die Entgiftungskapazität erhöht, erhöht man damit natürlich auch den Krebsschutz. Warum ist das so wichtig? Weil wir täglich Giftstoffe in unseren Körper bekommen. Beim Tanken, verkohlte Lebensmittel und Umweltbelastungen im Allgemeinen. Und da ist es wichtig zu verstehen, dass die Gifte über die Haut und über die Nieren ausgeschieden werden. Aber es ist auch wichtig zu wissen, dass die Giftstoffe erstmal ausscheidungsfähig gemacht werden müssen. Deswegen machen auch zum Beispiel sogenannte Entgiftungskuren und Schwermetalausleitungen nicht wirklich großen Sinn und sind auch nicht nachhaltig.

Die Ausscheidungsfähigkeit bedingt sich durch Enzyme und diese Enzyme müssen irgendwie in den Körper. Denn die Enzyme wandeln den Giftstoff so um, dass er auch nachher ausscheidungsfähig ist. Diese Enzymkapazität kann man messen. Wenn ich sie hoch genug habe, habe ich ergo eine genügend große Entgiftungskapazität und damit einen sehr großen Krebsschutz. Diese Enzymaktivität ist genetisch und somit bei jedem eine andere.





Mittwoch, 17. Februar 2016

Homocystein

Wenn wir genetisch eine Tendenz zu einem erhöhten Homocysteinspiegel haben – eine Art Fettsäure, die erhöht sein kann – dann hat es sehr viele Indikationen – Hinweise auf andere Gesundheitsfelder, zum Beispiel auf die Demenz, oder eine mögliche Krankheit für Multiple Sklerose. Bedeutet also, wenn wir wissen wir haben einen erhöhten Homocysteinspiegel, sollten wir ihn auch immer unbedingt immer regelmäßig messen, um somit schwerere Krankheiten zu verhindern. Denn das Homocystein ist inflammatorisch, das heißt es wirkt sehr entzündlich und kann dann auf der neurologischen Ebene Entzündungen auslösen. Dies zu verhindern bedeutet einfach:

Ich weiß das Gen und wenn ich tatsächlich die schlechte Genvariante habe,dann regelmäßig Homocystein messen.
Wenn der Homocysteinspiegel erhöht ist,
dann über Vitamin-B-Komplexe in einer bestimmten Höhe das Homocystein abzubauen.