Dienstag, 16. Februar 2016

Vitamin E

Indem wir zusätzliche Vitamine einnehmen, können wir den Alterungsprozess verlangsamen. Das Problem ist, wenn man sich ein bisschen mit Vitaminen auseinandersetzt, dann gibt es immer auch Berichte über die sogenannte Vitaminlüge. Und da wird dann auch schon mal behauptet, dass Vitamine kontraproduktiv sein können.

Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte. Kritisiert wird zum Beispiel oft das Vitamin-E. Zum Teil mit Recht. Eine Vitamin-E Einnahme – was Kardiologen über Jahrzehnte immer ein bisschen empfohlen haben – hat die Gesundheit der Herzgesundheit eher verschärft, als dass es etwas genutzt hat. Vitamin-E ist ein Antioxidant, das sehr stark auf die Bildung von freien Radikalen wirkt und unser Immunsystem ganz erheblich stärken kann.

Insofern wurde dann Vitamin-E immer wieder empfohlen einzunehmen um unser Immunsystem insgesamt zu stärken. Das Problem ist: Vitamin-E hat durch neueste Studien belegt Nebenwirkungen, die quasi die positive Wirkung kompensiert und insofern wird jetzt inzwischen empfohlen nicht mehr Vitamin-E einzunehmen.

Nun gibt es aber Leute, die profitieren ganz erheblich von Vitamin-E. Es hängt auch hier von der individuellen Genetik ab. Abgestimmt auf die individuelle Genetik, kann das Herzinfarktrisiko um 50% gesenkt werden.

Montag, 15. Februar 2016

Hormon D3 (Vitamin-D)

Wir sollten in jedem Fall auf unseren Vitamin-D-Haushalt achten, denn nach der modernen Altersforschung kann der Mensch gegenwärtig ein maximales Alter von 115 Jahren erreichen. Lebensverlängerung ist aber nicht immer gleichbedeutend mit Lebensqualität. Die gestiegene Lebenserwartung hat dazu geführt, dass auch die Häufigkeit von Alterskrankheiten, wie zum Beispiel Osteoporose dramatisch angestiegen sind. Diese Erkrankung des Knochens, bei der die Knochenmasse und Knochendichte abnimmt, hat sich mittlerweile zu einer Volkskrankheit entwickelt. Und da spielt das Vitamin-D, das eigentlich ein Hormon ist, weil wir es selber bilden, eine wirklich große Rolle. Vitamin-D wird mit Hilfe des Sonnenlichtes über die Haut produzieren. Man nennt das Synthese.

Wenn wir genetisch eine Einschränkung haben zu diesem Thema und ein tatsächlicher Vitamin-D Mangel vorherrscht (man kann das einfach messen), müssen wir dieses Vitamin zusätzlich aufnehmen. In der Nahrung ist dieses Vitamin sehr wenig vorhanden. Das heißt, wir müssen es in Form von Vitaminkapsel zu führen. Neben der Osteoporose schützt Vitamin-D auch vor Krebs. Krebskranke werde heute schon mit sehr hochdosierten Vitamin-D Präparaten behandelt. Jemand, der einen guten Vitamin-D Spiegel hat, hat große Chancen, dass er vor allem bei: Brust-, Darm- und Prostatakrebs sehr geschützt ist. Und noch abschließend: Es ist eines der Vitamine, das erheblich dazu beiträgt, das Immunsystem zu stärken.

Samstag, 13. Februar 2016

Vitamin D

Insbesondere, wenn Sie eine genetische Veranlagung haben selbst wenig Vitamin D über die Haut zu produzieren, dann sollten Sie in jedem Fall auf Ihren Vitamin D Haushalt achten und regelmäßig messen lassen. Sehr wichtig ist es seine genetische Veranlagung zu kennen für: Vegetarier, Bettlägerige, Säuglinge brauchen wegen ihres starken Wachstums doppelt soviel Vitamin D wie Erwachsene, dunkelhäutige Menschen.

Im Alter sinkt zusätzlich die Möglichkeit des Körpers Vitamin D herzustellen und somit steigt das Risiko für Osteoporose. Aber selbst, wenn Sie auch schon Erkrankungen haben, dann sinkt die Eigenproduktion. Zum Beispiel bei Schilddrüsenerkrankungen, oder Morbus Crohn, oder wenn Sie regelmäßig Cortisonpräparate einnehmen. Dann machen Sie Schritt 1: genetischer Test. Schritt 2: messen Sie den Spiegel. Schritt 3: wenn es notwendig ist, dann nehmen Sie zusätzliches Vitamin D auf über Vitaminpräparate.

Freitag, 12. Februar 2016

Vitamine #2

Um eine optimale eine optimale Vitaminzufuhrmenge erzielen zu können stellt sich die große Frage:

Welche Vitamine? Was sind überhaupt Vitamine?

Vitamine sind nur die Mikronährstoffe, die essentiell sind. Essentiell bedeutet, wir können sie nicht selber produzieren. Als essentiell werden nur eine Handvoll Vitamine und Mineralien eingestuft. Die Einteilung und Mengenangaben repräsentieren noch immer der Forschungsstand des 20ste Jahrhunderts. Also es ist relativ lange her.

Heute lässt sich mit genauesten Meßmethoden ein viel differenzierteres Aufgabenprofil skizzieren. Und es gibt immer mehr bisher als sogenannte Edelreservisten betrachtete Mitspieler, die sich als unersätzliche Feldspieler erweisen. Zum Beispiel die Omega3 Fettsäuren, oder die Liponsäure ... Das sind so wichtige, sogenannte Vitamine, die aber nicht wirklich als Vitamine bezeichnet werden und sie beeinflussen sogar teilweise unmittelbar genetische Ausprägungen und Reparaturprozesse innerhalb der menschlichen Zellen und eine suboptimale Aufnahme dieser Nährstoffe erhöht unter anderem das Ausmaß der DNA-Schäden. Einen Marker und Ausgangspunkt für Degeneration, Zellalterung und Krebs. Also da ist die Botschaft: Nicht nur das was als Vitamine bezeichnet wird ist wichtig, sondern auch eine Vielzahl anderer Mikronährstoffe.

Donnerstag, 11. Februar 2016

Vitamine #1

Bei der empfohlenen Mindestmenge für Vitamine – als Grenze zur Krankheit – gibt es ein kleines Problem. Diese in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts entstandene Klassifizierung, wurde von Wissenschaftlern kritisiert, denn es war schnell klar, dass die Aufgaben von Nährstoffen im Organismus unglaublich vielfältig sind und sich in jedem Fall nicht allein darauf beschränken Vitaminmangelkrankheiten zu verhindern.

Analog müsste man sonst auch beispielhaft sagen: die Aufgabe von Wasser ist es Nierenversagen zu verhindern. Denn diese Erscheinung tritt ein, wenn man dauerhaftem Wassermangel ausgesetzt ist.

Umgekehrt würde auch niemand behaupten es sei ausreichend nur soviel Wasser zu trinken, dass kein Nierenversagen eintritt.

Die sogenannten empfohlenen Mindestmengen von Vitaminen, z.B. von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, orientieren sich dagegen nach wie vor an solchen Mindestmengen. Also an Dosierungsempfehlungen, die allenfalls fortgeschrittene Mangelsymptome verhindern helfen. Die physiologische optimale Zufuhrmenge von Vitaminen, liegen zum Teil 10-fach höher, als die empfohlenen Mindestmengen zur Vermeidung von Mangelkrankheiten.

Mittwoch, 10. Februar 2016

Hormonelle Balance

Wichtig in unserem Leben ist auch die hormonelle Balance. Damit ist gemeint, dass wir auch im Alter unsere Hormone produzieren. Dabei sind natürlich auch die Sexualhormone wichtig. Das Östrogen bei den Frauen. Das Testosteron bei den Männern. Das bewirkt nicht nur, dass wir jung und vital bleiben. Sondern, dass wir natürlich auch gesund bleiben. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, die in den letzten Jahrzehnten ausprobiert wurden. Nämlich die Hormon-Ersatz-Therapien, die sehr strittig sind.

Und wie das im Leben oft so ist, haben beide recht. Zum einen diejenigen, die eine Substitution mit Hormonen unterstützen und auch diejenigen, die eine Substitution ablehnen. Beispiele: Bei einer Schilddrüsenunterfunktion nehmen wir ohne Bedenken Schilddrüsenhormone. Oder, wenn die Damen verhüten und über die Jahrzehnte Hormone einnehmen.

Nur wenn es darum geht den Alterungsprozess etwas zu verlangsamen, dann wird es etwas kritisch und der Begriff Hormon bekommt einen schlechten Touch.

Und das zum Teil mit Recht, weil – und das ist Stand der Dinge heute – Hormone sollte man dann einnehmen, wenn man seine genetische Veranlagung kennt und damit das Risiko abschätzen kann, ob man damit evtl. Brustkrebs auslösen kann. Hormone sollten nicht synthetisch hergestellt sein. Sie sollten aus pflanzlichen Substanzen hergestellt worden sein. Kleine Mengen zur Stimulierung der eigenen Hormonproduktion.

Dienstag, 9. Februar 2016

Cortisol und Kinder

Wir als Erwachsene achten darauf, dass unsere Kinder in gewissem Wohlstand und vor allem Bildung aufwachsen. Denn die Kernfrage ist sehr provokativ:

Macht Armut dumm?

Der Hintergrund ist, wenn Kinder in eher bescheidenen Verhältnissen aufwachsen, dann ist inzwischen in vielen Studien der OECD-Staaten bewiesen, sind Kinder weniger talentiert sind, sie gehen weniger auf gute Schulen und haben dann eine weniger gute Ausbildung. Das hat nicht nur etwas mit monetären Gründen zu tun, sondern weil Kinder in diesem Umfeld eher unter Stressaspekten aufwachsen, sie haben weniger Zuneigung und das bedeutet für ein Kind: Stress und damit Cortisol = Stresshormonbildung.

Das Stresshormon Cortisol beeinträchtigt massiv das Arbeitsgedächtnis. Das heißt, diese Kinder sind durch ihre Umweltfaktoren erheblich eingeschränkt Dinge zu lernen. Und das ist natürlich auch wieder genetisch. Das heißt, wenn wir wir schon als Erwachsene Schwierigkeiten hatten Dinge zu lernen, dann ist es mit Sicherheit auch so, dass die Kinder ein ähnliches Gen haben. Deswegen sehr wichtig:

Zuneigung!