Den Hausschlüssel verlegt, oder die Brille ist unauffindbar. Man hat
vergessen was man eigentlich wollte. Der Namen des Bekannten fällt einem
nicht mehr ein, oder einfach unkonzentriert was natürlich dann auch zum
Risiko werden kann.
Forscher der Universität Bonn haben
rausgefunden, dass Schusseligkeit und Unkonzentriertheit in den Genen
liegt. Den Forschern ist dabei gelungen, dass es einen direkten
Zusammenhang zwischen alltäglichen Aussetzern und dem sogenannten Gen
DRD2 gibt, das eine wichtige Rolle bei der Signalwirkung in die
Stirnlappen spielt. Dabei ist klar das Menschen mit der Cytosin Variante
an einer bestimmten Stelle deutlich weniger an Vergesslichkeit und
Aufmerksamkeitsdefiziten leiden.
Das DRD2 Gen wird im Rahmen des PLATINUM-PROGRAMMS
schon seit längerer Zeit standardmäßig analysiert und spielt u.a. als
sogenanntes Suchtgen u.a. zum Thema Alkohol eine weitere Rolle.