Montag, 9. November 2015

Das Vergesslichkeitsgen: DRD2

Den Hausschlüssel verlegt, oder die Brille ist unauffindbar. Man hat vergessen was man eigentlich wollte. Der Namen des Bekannten fällt einem nicht mehr ein, oder einfach unkonzentriert was natürlich dann auch zum Risiko werden kann.

Forscher der Universität Bonn haben rausgefunden, dass Schusseligkeit und Unkonzentriertheit in den Genen liegt. Den Forschern ist dabei gelungen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen alltäglichen Aussetzern und dem sogenannten Gen DRD2 gibt, das eine wichtige Rolle bei der Signalwirkung in die Stirnlappen spielt. Dabei ist klar das Menschen mit der Cytosin Variante an einer bestimmten Stelle deutlich weniger an Vergesslichkeit und Aufmerksamkeitsdefiziten leiden.

Das DRD2 Gen wird im Rahmen des PLATINUM-PROGRAMMS schon seit längerer Zeit standardmäßig analysiert und spielt u.a. als sogenanntes Suchtgen u.a. zum Thema Alkohol eine weitere Rolle.