Montag, 9. November 2015

Redox Potential

Ein gutes Redox Potential ist gekennzeichnet durch ein hohes NAD+ im Verhältnis zu NADH.

Hohes NADH und niedriges NAD+ bedeuten eine erhöhte Superoxid Produktion an Cytochrom 1 in den Mitochondrien und eine geringe ATP Ausbeute.

Der Elektronenfluss wird umgekehrt, (fließt also von Cytochrom 4-1, anstatt andersherum), was wiederum noch mehr ROS produziert und den Alterungsprozess beschleunigt. nnEMF und exessive Kohlenhydrate erhöhen NADH.

Sinkt der nuklerare NAD+ Gehalt, resultiert das in einer gestörten Expression der mitochondrialen Gene, die für die Synthese der Cytochrome I,III und IV verantwortlich sind. Die Cytochrome, die DNA kodiert sind, werden hergestellt, die mtDNA kodierten nicht.

Das führt zu einem gestörten Elektronenfluss in der mitochondrialen Atmungskette.  / Siclair et al 2013) und zum Warburg Metabolismus.

Die Zellen produzieren nicht ausreichend ATP und sind auf die aerobe Glycolyse im Cytoplasma angewiesen. HIF-1a ist der Faktor, der diesen metabolischen Umweg einleitet, normalerweise im Falle von Sauerstoffmangel. HIF-1a wird stabilisiert, wenn NAD+ Spiegel niedrig ist, sogar in der ANWESENHEIT von Sauerstoff.

Desweiteren inhibiert HIF1a über einen feedbackloop mittels Transkriptionsfaktoren wieder die mtDNA Expression.

Mitochondrial DNA kodierte Proteine werden nicht hergestellt.

Es kommt zum Rückwärtsfluss der Elektronen und zu noch mehr ROS Bildung.

Diese zusätzliche Ladung zerstört den PH Gradienten, was sich auf die  Protonenbewegungen auswirkt.  Die Ladung an der inneren Mitochondrien Membran sinkt. Dieses Abfallen der Ladung ist ein charakteristischer Marker für Alterungsprozesse und Erkrankungen.

Alles steht und fällt mit dem NAD+ Gehalt im Nukleus. Genauso der Quanten Tunnel-Effekt der Elektronen, der ebenfalls vom NAD+ Level abhängt.

Ist genug Sauerstoff vorhanden, aber wegen der oben beschriebenen Effekte hohe Pegel von HIF-1a, befindet sich die Zelle in einem Zustand von „Pseudohypoxia.“

Um funktionsfähig zu sein, brauchen Proteine Hydratationshüllen.

Wird in der Atmungskette zu wenig ATP gebildet, können Proteine nicht hydriert werden, und ihre biologische Aktivität sinkt drastisch ab. Aber selbst in diesem ganzen skizzierten Szenario funktioniert Cytochrom 2 noch immer. Aus diesem Grunde ist hier Ketose von Nutzen, um etwas Abhilfe zu schaffen und noch ATP herzustellen. Die Elektronen aus Fetten treten im Gegensatz zu Glucose und Proteinen in Cytochrom 2 in die Atmungskette ein.