Montag, 9. November 2015

Entgiftungsfunktion entscheidend gegen Krebs

In unserem täglichen Leben sind wir zunehmend giftigen Schadstoffen ausgesetzt, die ungewollt in unseren Körper gelangen, dort aber von bestimmten Enzymen erkannt und unschädlich gemacht werden.

Bestimmte Gene sind für die Produktion dieser Enzyme zuständig und ist eines oder sind gleich mehrere dieser Gene defekt, kann unser Körper diese Schadstoffe nicht so effektiv neutralisieren und das Risiko, an Folgekrankheiten zu erkranken, steigt erheblich.

Deshalb sind auch Aussagen über andere Krankheitsrisiken unvollständig, solange diese Entgiftungsgene nicht in die Auswertung mit einbezogen werden. Solche Gendefekte sind in der europäischen Bevölkerung weit verbreitet und so liegen von Person zu Person oft sehr große Unterschiede in der Entgiftungsfähigkeit des Körpers vor. Diese genetischen Unterschiede erklären zum Teil auch, warum manche 90-Jährige trotz starkem Rauchen dank guter Entgiftungsgene kerngesund bleiben, während andere Menschen mit defekten Genen bereits im Alter von 35 Jahren an Lungenkrebs erkranken. Da jeder Mensch andere Gene in sich trägt, sind auch für jede Person andere Vorsorgemaßnahmen notwendig, um eine optimale Gesundheit aufrecht zu halten.

Da verschiedene Gene für die Entgiftung bestimmter Schadstoffe zuständig sind, werden die Schadstoff-Kategorien einzeln aufgelistet und Ihre Genanalyse-Ergebnisse pro Kategorie ausgewertet.