Die Osteoblasten schütten Osteocalcin aus.
Dieses Hormon reguliert die Insulin Sensitivität des Knochens und erhöht die Testosteron Produktion, beides positive Faktoren für die Knochengesundheit. Osteocalcin ist maßgeblich daran beteiligt, resorbiertes Calcium in die betreffenden Gewebe zu transportieren. Neben Knochen, der Calcium in seine Struktur inkorporiert, ist auch die Zahngesundheit von Calcium Einlagerungen abhängig.
Osteocalcin Funktion ist an Vitamin K2 gekoppelt. Für seine Aktivierung muss das Hormon carboxyliert werden, was mittels K2 geschieht. K2 ist notwendig, dass Osteolcalcin Calcium in Zähne und Knochen transportieren kann und diese calzifiziert.
Ein Mangel an K2 kann zur Einschränkung der Osteolcalcin Funktion führen und verhindern, dass Calcium in die richtigen Orte befördert wird.
Das kann besonders bei einer vorliegenden Osteoporose mit Calcium Supplementation sehr problematisch werden.
Das reichlich vorhandene Calcium kann nicht dorthin gelangen, wo es dringend gebraucht wird, nämlich im Knochen, und wird statt dessen in Arterien und im Speichel angereichert. Die Einlagerung von Calcium in Koronararterien, oder Herzklappen ist ein großer Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen und sollte unbedingt verhindert werden. Für Patienten mit einem erhöhten Ca-Score in kardiologischen Untersuchungen ist das von entscheidender Bedeutung.
Ein weiterer Indikator für einen K2 Mangel ist eine florierende, überschiessende Zahnstein Entstehung. Das Calcium, das nicht in den Zahnschmelz und Dentin eingebaut werden kann, reichert sich im Speichel an und fördert eine zu schnelle Bildung von Zahnstein. In solchen Fällen ist eine Supplementation mit K2 oder der Verzehr von K2-haltigen Nahrungsmitteln eine schnelle Abhilfe.
Aus den geschilderten Gründen ist es ratsam, bei Calcium und Vitamin D3 Supplementationen auf einen ausreichenden K2 Spiegel zu achten, bzw. den Calcium Zusatz abzusetzen.
Diabetes und Insulin resistente Menschen, wie auch Konsumenten einer stark westlichen Diät haben meistens einen K2 Mangel.
Da Osteocalcin auch Insulin regulierend wirkt, greift eine K2 Therapie über Osteocalcin Aktivierung auch positiv in Insulinresistenzen ein.