Dienstag, 10. November 2015

Salvagene führend in der Telomerbiologie

Die Salvagene Unternehmensgruppe ist einer der weltweit führende Dienstleister für Telomeranalysen und Telomerbiologieberatung. Gemeinsam mit dem Weltmarktführer für Telomerlaboranalysen verfügt Salvagene seit der Nobelpreisvergabe über eine täglich wachsende Wissensdatenbank. Sie ist die Basis für eine personalisierte Beratung zur Erhaltung der Telomerlängen.
Was ist ein Telomer?

Das Wort Telomer kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet „Endteil“. Telomere sind also die Enden der chromosomalen DNA-Stränge. Diesen Telomeren kommt eine essentielle Rolle beim Schutz der Chromosomen zuteil. Man kann sie mit den Plastikhülsen an den Enden von Schnürsenkeln vergleichen, welche vor dem Ausfransen schützen. Bei jeder Zellteilung werden die Telomere ein bisschen kürzer, bis sie ihre Aufgaben nicht mehr ausführen können. Diese kritisch kurzen Telomere werden von der Zelle als schädlich erkannt und provozieren eine starke Reaktion.
Telomere sind aus DNA Tandemrepetitionen (der 6 DNS-Basen TTAGGG) aufgebaut. Diese sind in allen Wirbeltieren (inkl. Mensch) gleich und werden von Eiweissen (Shelterin-Proteinen) gebunden, welche die Telomere zu einer Schlaufe biegen und sie damit schützen. In diesem Report wird die Länge der Telomere in Basen angegeben wobei Kb Kilobasen bedeutet (1000 Basen).

Wieso sind Telomere wichtig?

Die Telomerlänge ist einer der besten molekularen Markern des Alterungsprozesses eines Organismus und ein gutes Instrument, das biologische Alter zu bestimmen.

Da sich die Zellen in regenerierenden Geweben stetig teilen, erodieren Telomere mit zunehmendem Alter eines Organismus. Dieses Verkürzen der Telomere kommt sowohl in differenzierten wie auch in den Stammzellen zum Tragen und ist ein Grund dafür, dass letztere in alten Organismen keine neuen Zellen zur Gewebeerneuerung bereitstellen können. Von genetisch veränderten Mäusen wissen wir, dass eine Anhäufung von kritisch kurzen Telomeren ausreicht um Altersbedingte Symptome hervorzurufen. Mit weiteren Experimenten wurde aber auch gezeigt, dass diese Symptome durch artifizielles anschalten der Telomerase verhindert oder zumindest weit heraus gezögert werden können, was die beschwerdefreie Langlebigkeit erhöht. Diese Experimente führten dazu, dass heute an Telomerase aktivierenden Therapien geforscht wird, die einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von altersbedingten Krankheiten liefern können.

Telomere und Telomerase nehmen auch einen wichtigen Platz in der Krebsbiologie ein. Mehr als 95% aller Tumore aktivieren die Telomerase im Verlauf ihres Wachstums. Dies ist ein Beitrag an die Immortalität der sich ständig teilenden Tumorzellen. Um das Tumorwachstum zu stoppen wird extensiv an Telomerase-Inhibitoren geforscht. Erste Medikamente gegen verschiedene Tumorarten, sind bereits im Versuchsstadium.