Für eine gute kardiovaskuläre Gesundheit sollte der LDL Rezeptor in der Leber optimiert werden. Je besser der Rezeptor LDL Lipide binden kann, desto weniger müssen sie im Blutplasma verweilen und desto geringer die Gefahr einer LDL Oxidation. Die Effektivität des LDL Rezeptors lässt sich durch verschiedene Maßnahmen verbessern. Da die Leber für die Verwertung von Nahrungsbestandteilen verantwortlich ist, und somit dem Verdauungsapparat angekoppelt ist, sollte ein leaky gut Syndrom verhindert werden.
Kleine Mengen an Alkohol verbessern die Rezeptofunktion. Hier ist besonders Rotwein wie Malbec oder Pinot Noir empfehlenswert, da der Resveratrol Gehalt besonders hoch ist. WICHTIG ist, dass die Dosis das Gift macht– nur sehr geringe Mengen haben die positive Wirkung auf den Rezeptor – größere bewirken den gegenteiligen Effekt.
Optimale Hormonspiegel äußern sich ebenfalls positiv auf den LDL Rezeptor. Niedrige T3, Sex-Steroide, Vitamin D3 sowie erhöhte Cortisolwerte im Tagesprofil beeinflussen ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko-Sport wie HIIT (high intensity Interval Training) erhöhen die Sensibilität des Rezeptors sowie das HDL Cholesterin, Testosteron und Wachstumshormon.
Die Variante APOE4, die auch mit Alzheimerrisiko assoziiert ist, geht oft mit erhöhten LDL Werten einher. Menschen, die ein Allel dieser Variante tragen, sollten die Kohlehydrate in ihrer Ernährung reduzieren und auf ausreichend gesättigte Fette achten. Andernfalls steigt besonders das oxidationsfreudige, kleine, dichte LDL an. Auch Milchprodukte sollten im Rahmen gehalten werden, selbst kleine Mengen können große Folgen im Hormonhaushalt und epigenetischen Vorgängen bewirken. Low carb, high saturated fat zeigte sich in vielen Studien bei dieser Variante am profitabelsten. APOE4 Träger regieren sensibler auf Diät, Sport und Umwelttoxine und sollten besonderes Augenmerk auf diese Bereiche legen.