Montag, 9. November 2015

Die zirkadiane Uhr

Den richtigen Lichtfrequenzen zu den richtigen Uhrzeiten ausgesetzt zu sein, ist von immenser Bedeutung, wenn man auf dem Pfad der Gesundheitsoptimierung wandeln möchte. Dabei ist die natürliche Lichtfrequenz, die zu bestimmten Tageszeiten herrscht, eine gute Richtlinie.

Um die zirkadiane Uhr zu stellen, ist Sonnenlicht am Morgen nötig. Hierbei entscheidend ist das UV-Spektrum von 290-420 nm. Diese kürzeren Wellenlängen werden gebraucht, um die Ausschlusszone in den Geweben, die viskös ist, gut zu durchdringen. Gleichzeitig wächst die Ausschlusszone durch UV-Einstrahlung und das Kollagen wird wieder in die Triplehelix zurückgewunden. Nachts sollten Frequenzen im sichtbaren Blaubereich gemieden werden, in den Frequenzen zwischen 420-480 nm. Hier in diesen Frequenzen aktiviert Melanopsin die Zirbeldrüse, Melatonin zu bilden.

Licht unterhalb 480 nm zerstört Melatonin. Ein guter Schlaf wird unmöglich, und das fehlende Melatonin zieht weitreichende biochemische Konsequenzen. Die zentrale Retina benutzt Morgenlicht, um die Hirnanhangsdrüse an- und die Zirbeldrüse auszuschalten. Die morgendlichen Frequenzen sind stärker und können die Freisetzung von Hormonen der Hirnanhangsdrüse des Hirnvorderlappens bewirken. Hämoglobin der roten Blutkörperchen besteht genau – wie das Chlorophyll der Pflanzen – aus einem Porphyrinring mit 4 Stickstoffatomen, die ein Eisenatom einschließen (Chlorophyll schließt Magnesium ein). Wenn das Hämoglobin die UV Strahlung aufnimmt, sind die Stickstoffatome dafür verantwortlich, sie runterzupowern und mit längerer Wellenlänge (also schwächerer Power) an die umliegenden Zellen weiterzuleiten. Fehlt die morgendliche UV Strahlung an der Hautoberfläche, fehlt auch die signalisierende Frequenz tiefer im Gewebe und Arteriolen, die das Gewebe mit Sauerstoff versorgen.

Durch Morgenlichtfrequenzen auf der Haut sammeln sich die roten Blutkörperchen an der Oberfläche und transportieren Sauerstoff in die Mitochondrien. Der venöse Sauerstoffgehalt wird erhöht. Das Ausbleiben dieser natürlichen Mechanismen durch fehlendes Licht kann zu Autoimmunreaktionen und Fettleibigkeit führen.