Den richtigen Lichtfrequenzen zu den richtigen Uhrzeiten ausgesetzt
zu sein, ist von immenser Bedeutung, wenn man auf dem Pfad der
Gesundheitsoptimierung wandeln möchte. Dabei ist die natürliche
Lichtfrequenz, die zu bestimmten Tageszeiten herrscht, eine gute
Richtlinie.
Um die zirkadiane Uhr zu stellen, ist Sonnenlicht am
Morgen nötig. Hierbei entscheidend ist das UV-Spektrum von 290-420 nm.
Diese kürzeren Wellenlängen werden gebraucht, um die Ausschlusszone in
den Geweben, die viskös ist, gut zu durchdringen. Gleichzeitig wächst
die Ausschlusszone durch UV-Einstrahlung und das Kollagen wird wieder in
die Triplehelix zurückgewunden. Nachts sollten Frequenzen im sichtbaren
Blaubereich gemieden werden, in den Frequenzen zwischen 420-480 nm.
Hier in diesen Frequenzen aktiviert Melanopsin die Zirbeldrüse,
Melatonin zu bilden.
Licht unterhalb 480 nm zerstört Melatonin.
Ein guter Schlaf wird unmöglich, und das fehlende Melatonin zieht
weitreichende biochemische Konsequenzen. Die zentrale Retina benutzt
Morgenlicht, um die Hirnanhangsdrüse an- und die Zirbeldrüse
auszuschalten. Die morgendlichen Frequenzen sind stärker und können die
Freisetzung von Hormonen der Hirnanhangsdrüse des Hirnvorderlappens
bewirken. Hämoglobin der roten Blutkörperchen besteht genau – wie das
Chlorophyll der Pflanzen – aus einem Porphyrinring mit 4
Stickstoffatomen, die ein Eisenatom einschließen (Chlorophyll schließt
Magnesium ein). Wenn das Hämoglobin die UV Strahlung aufnimmt, sind die
Stickstoffatome dafür verantwortlich, sie runterzupowern und mit
längerer Wellenlänge (also schwächerer Power) an die umliegenden Zellen
weiterzuleiten. Fehlt die morgendliche UV Strahlung an der
Hautoberfläche, fehlt auch die signalisierende Frequenz tiefer im Gewebe
und Arteriolen, die das Gewebe mit Sauerstoff versorgen.
Durch
Morgenlichtfrequenzen auf der Haut sammeln sich die roten Blutkörperchen
an der Oberfläche und transportieren Sauerstoff in die Mitochondrien.
Der venöse Sauerstoffgehalt wird erhöht. Das Ausbleiben dieser
natürlichen Mechanismen durch fehlendes Licht kann zu
Autoimmunreaktionen und Fettleibigkeit führen.