Samstag, 14. November 2015

Omega 3

Abhängig von der individuellen genetischen Disposition hat der eine von Fisch – insbesondere der Omega 3 Fischöle ganz hervorragende Gesundheitseffekte, während jemand anderes damit Gesundheitsprobleme auslöst.

Gesund ist Fisch, insbesondere Omega 3 für die Menschen, die auf dem Gen APOA1 eine entsprechende Variante haben. Das APOA1 ist ein ganz berühmtes Gen und diese Menschen profitieren von einer cholesterinsenkenden Wirkung, des Weiteren haben sie einen ganz besonderen Schutz gegen Arteriosklerose und andere Herzkreislauferkrankungen. Auch können diese Menschen mit ihrer Genvariante von einem blutverdünnenden Effekt und Entzündungshemmenden Wirkungen profitieren. Deswegen sollten auch Menschen mit dieser Genvariante viel fetten Fisch – vielleicht einmal die Woche einen fetten Lachs, oder Makrele – und aber auch Pflanzenöle, wie z.B. Olivenöl konsumieren.

Eher ungesund sind Fischöle für Menschen, die auf dem gleichen Gen die Mutation G auf G haben. Diese Menschen haben den Nachteil, dass das HDL-Cholesterin (bekannt als das gute Cholesterin) markant gesenkt wird. Somit erhöht sich das Risiko für Herzkreislauferkrankungen. Auch sollte die Zufuhr von mehrfach gesättigten Pflanzenölen, z.B. Olivenöl nicht unnötig erhöht werden. Das gilt ganz insbesondere für Frauen. Für alles was die Ernährung angeht, ist auch hier die genetische Veranlagung entscheidend und ein Gentest sinnvoll.